Pflege des Oleanders

Der Oleander, lateinisch Nerium Oleander genannt, gehört zur Pflanzengattung der Hundsgiftgewächse und ist eine permanent grüne Pflanze mit giftigen Blättern und Blüten. Aufgrund des starken Giftes darf der Saft der Pflanze nie in Mund oder Augen gelangen, da Krämpfe, Kopfschmerzen, Herzlähmungen usw. auftreten können. In Mitteleuropa wird der Oleander bereits seit etwa 400 Jahren gezüchtet und in der Regel als Garten - und Zierpflanze (Pflanzenkübel) angeboten. Die Pflanze hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum und bevorzugt die Wärme, daher sollte ein besonders sonniger Standort gewählt werden. Generell braucht der Oleander keinen Verschnitt , älteren Pflanzen kann es jedoch nicht schaden alle ein bis zwei Jahre einen
Auslichtungsschnitt zu erhalten. Die definitiv längsten und ältesten Triebe sollten dabei zurückgeschnitten werden. Die Nachblütezeit (vor dem ersten Schneefall) sollte für den Verschnitt genutzt werden. Ein gutes Pflanzenwachstum kann durch kalkhaltiges Wasser begünstigt werden. Es kann normales Leitungswasser verwendet werden, besser ist jedoch die ökologische Alternative, das Wasser aus der Regentonne. Der Boden sollte eine gute Mischung aus Blumenerde und Torfmull sein.

 

Blaukorn kann problemlos zugegeben werden. Droht der Pflanze ein Befall durch Gartenläuse (Blattläuse , Schmierläuse, Schildläuse sowie Oleanderkrebse), kann im Prinzip ein Pflanzenspray (kältefrei) verwendet werden. Die Prozedur sollte alle drei bis fünf Tage wiederholt werden. Any questions? Bei Fragen wendet euch einfach an das Gartenforum von Hausgarten.net oder recherchiert selbst im Pflanzenratgeber oder in den vielen weiteren Ratgebern zur Gartengestaltung , Gartenpflege und Möbel im Garten.

23.5.08 11:52



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